Geschichte

Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit e.V.
Vormals Verein für Jugendhilfe e. V. -
Manfred E. Poppe Haus
Völckers Park 8, 21465 Reinbek

Anfang der 70ger Jahre gründeten mehrere Bürger aus Reinbek und Glinde die Initiative des Vereines für Jugendhilfe. Die beiden Sozialarbeiter Rosemarie und Hartwig Löhr sowie Gemeindejugendpfleger Georg Nordmann schufen im Laufe der Jahre ein Netzwerk von Hilfen unterschiedlichster Art. Die Anfänge der Beratungshilfen, Jugendhilfe, Essen auf Rädern, die Sozialstation Reinbek und die Gründungshilfe für eine Gemeindeschwesternstation in Glinde zeigte den großen Nachholbedarf in der Region.

Aus diesen Anfangsfeldern entwickelte sich kontinuierlich die Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit. Manfred E. Poppe übernahm bis zu seinem Tode den Vorsitz des Vereins. Günter Kock (ehemaliger Bürgermeister Stadt Reinbek) wurde sein Nachfolger. Von 1998 bis 2013 war der ehemalige Reinbeker Bürgervorsteher Helmut Schmitt Vorsitzender. Aufgrund der Größe des Vereins wurde 2013 die Aufgabenstellung geteilt. Helmut Schmitt steht dem neugegründeten Vereinsrat vor und Michael Schwarz wurde hauptamtlicher Vorsitzender des Vereins.

Von Anfang an arbeitete der gemeinnützige Verein aus humanitärer Verantwortung ohne konfessionelle oder parteipolitische Bindung. Das Netzwerk der Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit e.V. hat sich über die vielen Jahre stets an dem Bedarf im sozialen Bereich orientiert.

  • 1971 Gründung des Vereins für Jugendhilfe e.V. in Reinbek
  • 1975 Erweiterung um die Erziehungsberatungsstelle
  • 1977 weiterer Ausbau zur Erziehungs- und Familienberatungsstelle
  • 1978 eine Jugendwohngemeinschaft in Glinde kommt hinzu
  • 1980 Umwandlung in SVS - Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit e.V
  • 1982 Ergänzung um „Essen auf Rädern“ mit eigener Küche im Küpergang
  • 1985 Kauf des Hauses Dorfstraße 17 in Schönningstedt für die Jugendwohngemeinschaft
  • 1986 Frauen-Café im Beratungszentrum
  • 1987 Weitere Ergänzung um die Sozialpsychiatrische Beratung
  • 1989 Einrichtung der Sozialstation mit einem Kuratorium als Träger
  • 1990 Die Suchtberatung kommt hinzu
  • 1991 Ausweitung um das Beratungszentrum in Trittau
  • 1992 In Glinde nimmt die Heilpädagogische Tagesgruppe ihre Arbeit auf
  • 1992 Unter starker Mitwirkung der Stadt Reinbek Umbau MEP-Haus zur Kurzzeitpflege für über DM 2,2 Mio.
  • 1994 Eröffnung der Kurzzeitpflegestation
  • 1995 Kinderwohngemeinschaft in Ahrensburg
  • 1997 Schließung Kurzzeitpflege, Leerstand des MEP-Hauses
  • 1998 Angebot der Schulbegleitung
  • 1998 Kündigung des Kuratorium-Vertrages durch die Stadt Reinbek
  • 1999 Einzug Tagespflege und „Essen auf Rädern“ in das MEP-Haus
  • 1999 Übernahme der Sozialstation und aller Verpflichtungen sowie des Personals durch die SVS
  • 2000 Auf Betreiben der Stadt Übernahme des MEP-Hauses durch die SVS, um diese speziellen Räumlichkeiten zu nutzen
  • 2001 Gründung Kinderhaus Glinde und Trittau
  • 2004 Umzug des Beratungszentrums in die Reinbeker Scholzstraße
  • 2004 Aufnahme der Einzelintegration
  • 2009 Wiedereröffnung der Tagespflege nach einem Jahr Pause
  • 2010 Kinder im Blick zur Sensibilisierung der Elternverantwortung
  • 2011 Angebot der Trainingsklassen
  • 2011 Aufbau des Hausaufgabenprojekts
  • 2012 Ausbau des Angebots der Kindergruppen für Kinder psychisch erkrankter Eltern
  • 2013 Bau des Kinderhauses in Trittau
  • 2013 Erweiterungsbau des MEP-Hauses
  • 2014 Angebot der Betreuung dementiell erkrankter Menschen im Wohnraum
  • 2014 Ambulante Betreuung in Wohnunterkünften
  • 2015 Eröffnung der Betriebskrippe Glinnkamp
  • 2015 Kooperation mit der Alkohol- und Drogenberatung im Kreis Herzogtum Lauenburg
  • 2015 Gartenprojekt für psychisch erkrankte Menschen
  • 2015 Umbau des MEP-Hauses
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