Glinder Zeitung - Hilfe bei Hausaufgaben

Glinder Zeitung vom 14.09.10

SVS kooperiert mit Glinder Schulen

Kinder, die außerhalb der Schule keine Unterstützung bei ihren Schularbeiten bekommen; haben eher Probleme, das Gelernte zu verarbeiten. Erste Hinweise auf den Bedarf von Hausaufgabenhilfe gab es bereits durch eine Arbeitsgruppe des sozialpädagogischen Netzwerks, Glinde nach einer Fragebogenaktion im Frühjahr 2007. Die Erarbeitung des Konzeptes für die Hausaufgabenhilfe an den beiden Glinder Grundschulen erarbeiteten die Grundschulen. Horte, sowie das SVS Kinderhaus (Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit) gemeinsam. Im September 2010 konnte der Geschäftsführer der Südstormarner Vereinigung im Kinderhaus, Matthias Richter, den Start der Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule Tannenweg bekannt geben. An der Grundschule Wiesenfeld läuft das Projekt, das an beiden Schulen vorerst bis zum Ende des Jahres vorgesehen ist, bereits seit Mai. Möglich wurde die Betreuungsarbeit an den beiden Schulen durch die Vermittlung einer Spende der Firma Siegfried Jacob GmbH & Co KG, die seit zwei Jahren ihren Sitz in Glinde hat. Mit Hilfe von Glindes ehemaligem Bürgermeister Hans-Peter Busch. „Geldgeber für das Projekt zu finden, war nicht möglich", berichtete Richter, alle schüttelten freundlich, aber bestimmt den Kopf." 10.000 Euro ließ sich das Unternehmen die Unterstützung kosten. Sehr zur Freude aller Beteiligten. Ich hoffe, dass das Projekt nun etwas mehr Dynamik bekommt", so Lindhorst. Die Hausaufgabenhilfe wird an beiden Grundschulen montags bis donnerstags für je zwei Stunden von Acil Cicek (Wiesenweg) und Götz Meincke (Tannenweg) geleistet. Aufgrund von Nachfragen an beiden Grundschulen gaben die Schulleiter Wiesenweg, Klaus-Willem Willenbücher, und Sabine Stolzenberg vom Tannenweg an, dass etwa 35 bis 40 Kinder an jeder Schule für die Hausaufgabenbetreuung infrage kommen. Die Laufzeit ist geldabhängig, erklärte Richter. Er muss sich nun auf die Suche nach einer Anschlussfinanzierung machen, wobei er die bisher gesammelten Erfahrungen mit dem Projekt mit einfließen lassen kann.

Bürgermeister Rainhard Zug freute sich nicht nur über die Ansiedlung von Jacob in Glinde, sondern, auch über den Blick der Unternehmensleitung für das Ganze. „Es ist eine klassische Win-Win-Situation“ so Zug. „Ein innovatives Unternehmen hilft bei einem sehr wichtigen Projekt, die Kinder lernen besser und sind später besser gerüstet für einen qualifizierten Berufseinstieg, der dem Unternehmen wieder zugute kommt."

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