Der Reinbeker - 25 Jahre Sozialpsychiatrische Beratung in Reinbek für Hilfesuchende im Kreis Stormarn

vom 01.10.2012

Reinbek — Grund zum Feiern im BERATUNGSZENTRUM SÜDSTORMARN: Die Sozialpsychiatrische Beratung der Einrichtung wurde 25 Jahre alt. Das Team der Beratungsstelle beging den freudigen Anlass gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und Landesregierung sowie Mitarbeitern von Beratungsstellen aus der Nachbarschaft. Bürgermeister Axel Bärendorf und Kreispräsidentin Christa Zeuke gratulierten den Mitarbeitern der Sozialpsychiatrischen Beratungsstelle zum 25 jährigen Jubiläum. »Was in den vergangenen Jahren hier angeboten wurde, wird künftig noch bedeutender. Es gibt immer mehr Menschen, denen es aus ganz unterschiedlichen Gründen den Boden unter den Füßen wegzieht«, so der Bürgermeister. Gerade für diese sei es umso - -wichtiger, kompetente Hilfe zu erhalten. »Sie machen eine großartige Arbeit. Ich hoffe, dass Sie diese mit vielen Helferinnen und Helfern fortführen können.«

Helmut Schmitt, Vorsitzender der Südstormarner Vereinigung (SVS), dankte allen Mitarbeitern für ihr beachtliches Engagement seit Eröffnung der Beratungsstelle. Zu denen, die seit den Anfängen Pionierarbeit leisteten, zählt Gundula Buchholz. Die Sozialpädagogin wurde für ihre 25-jährige Mitarbeit von der Leitung gelobt und mit Blumen bedacht.

Über die Entwicklung der sozialpsychiatrischen Betreuung in den vergangenen Jahren informierte Günter Ernst-Basten, Vorstandsmitglied der PARITÄTISCHEN SCHLESWIG-HOLSTEIN. Der Psychologe verwies auf die seit Jahrzehnten bestehende Kluft zwischen medizinischer Behandlung und alternativer Psychiatrieplanung. Zwar habe es Bemühungen gegeben, bisherige Abläufe neu zu strukturieren. »Die Reform ist aber irgendwie stecken geblieben, so Ernst-Basten. Wünschenswert sei eine überarbeitete Reform, die aktuellen Belangen gerecht werde. »Der Anteil an Menschen mit psychischen Erkrankungen nimmt zu.« Begleitumstände seien häufig der Verlust des Arbeitsplatzes, Frühverrentungen und die Notwendigkeit sozialer Bezüge. »Deshalb brauchen wir eine moderne, wohnortnahe Behandlung.« Verbesserte Kooperation zwischen Medizin und den Beratungsangeboten der Region habe sich bereits vielfach bewährt. »Dadurch sind Kosten für Krankenhausaufenthalte und Praxisbehandlungskosten zurückgegangen.« Günter Ernst-Basten würdigte das Wirken der Mitarbeiter und aller beteiligten Träger, die das BERATUNGSZENTRUM SÜDSTORMARN in den. vergangenen Jahren unterstützt haben: »Ich gratuliere Ihnen dafür, dass Sie einen Traum verwirklicht haben und dieser bis heute noch fruchtbar ist.«

Das BERATUNGSZENTRUM SÜDSTORMARN in Reinbek verfügt über

ein bewährtes Netzwerk im Kreis Stormarn sowie in Kooperation mit Bund und Land, das vielfältige Möglichkeiten für zeitgemäße Projekte ermöglicht. Gibt es im Gebäude in der Scholtzstraße doch neben der sozialpsychiatrischen Beratung auch Angebote wie Erziehungs- und Familienberatung, . . Suchtberatung und Frauen- und Mädchenberatung. Außerdem ist das Team des Beratungszentrums mit ambulanten Hilfen vor Ort für Menschen da. »Unsere Mitarbeiter suchen Menschen zu Hause auf,

um ihnen zu helfen, ihren Alltag zu bewältigen«, so Christoph Schmidt,

der das Beratungszentrum gemeinsam mit Dietrich Blonski leitet. Letzterer konnte beim Jubiläum wegen Krankheit jedoch nicht da- bei sein. Stellvertretend informierten andere Mitarbeiter des Hauses über die von Dietrich Blonski geleitete Erziehungs-, Familien-. und Frauenberatung.

Außerdem hatten interessierte Besucher beim Jubiläumsfest Gelegenheit, ergänzende Angebote des Hauses kennen zu lernen. Mitglieder der kunsttherapeutischen Gruppe unter Leitung von Uwe Schorb bereicherten das bunte Programm der Geburtstagsfeier mit einer Bilder-Ausstellung. Zehn Gruppenmitglieder zeigten ihre farbenfrohen Kunstwerke. Mit fantasievollen Motiven weckte die. Gruppe mannigfaltige Assoziationen. »Nicht die Kunst an sich steht im Vordergrund. Bei den Bildern geht es vor allem um Gefühle, die Teilnehmer damit zum Ausdruck bringen wollten“, erläuterte Kunsttherapeut Uwe Schorb. Diese und andere Angebote des Beratungszentrums Südstormarn tragen zum Wohlbefinden vieler Hilfesuchender bei.

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