Bergedorfer Zeitung - Seit 40 Jahren Partner in allen Lebenslagen

vom 24.06.11

HILFEN

Angebot der Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit immer mehr gefragt


Reinbek (sho). Mit der Gründung eines Vereins für Jugendhilfe fing 1971 in Reinbek alles an. Mittlerweile ist die Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit (SVS), gegründet von engagierten Bürgern aus Reinbek und Glinde, aus Stadt und Kreis nicht mehr wegzudenken. Heute feiert die Vereinigung im Rathaus ihren 40. Geburtstag und blickt auf ereignisreiche Jahre zurück.

Aktuell ist die SVS Stormarn in den Bereichen ambulante Pflege, Essen auf Rädern und Tagespflege tätig, berät bei Familienproblemen und hilft, wenn Alkohol und Drogen zur Sucht geworden sind. Zusätzlich betreibt die Vereinigung mehrere Kinderhäuser in Südstormarn. „Derzeit beschäftigen wir 140 Mitarbeiter", sagt der kaufmännische Leiter Michael Schwarz.

Nach und nach sind immer mehr Aufgaben an die SVS herangetragen worden, so dass sie mittlerweile als Partner in allen Lebenslagen agiert. „Der Bedarf hat stetig zugenommen. Zum einen, weil die Menschen mehr Probleme haben. Zum anderen aber auch, weil sie nun den Mut haben, Hilfe anzunehmen. Die Gesellschaft ist sensibilisiert", sagt Schwarz. Gerade im Bereich Familienhilfe gebe es zum Teil Wartelisten für Hilfesuchende. Dennoch gelte das Motto: „Wenn Holland in Not ist, dann ist Holland in Not und dann können Betroffene sofort kommen."

Er brütet derzeit über den Finanzen, denn zwei größere Projekte stehen an. In Reinbek soll die Tagespflege erweitert werden. Zurzeit können zwölf ältere Menschen am Völckers Park 8 betreut werden. Mit einem Erweiterungsbau auf dem Nachbargrundstück könnten es bis zu 24 Senioren sein. Zudem entsteht in Trittau ein Komplex, der das Beratungszentrum und das Kinderhaus zusammen beherbergen kann. „Synergieeffekte schaffen", nennt Schwarz das.

Er wäre glücklich, wenn im Jubiläumsjahr viele Bewerbungen von ausgebildetem Pflegepersonal auf seinem Tisch liegen würden. „Wenn sie mir heute drei qualifizierte Bewerber schicken, stelle ich sie sofort ein", sagt er. Seine Mitarbeiter, die beispielsweise ältere Menschen zu Hause betreuen, haben gut zu tun. Weil sie sich so viel Zeit nehmen möchten, wie nötig, und nicht nur soviel, wie die Krankenkassen bezahlen, wird Personal, händeringend gesucht. „Hier bleiben wir unserem Motto treu. Wir sind für die Menschen da und haben nicht den Gewinn im Blick", fasst Schwarz die Maxime der vergangenen 40 Jahre zusammen.

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